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Prüfungsordnung Finderwille GbR

 

Allgemeines:

Der Mantrailing Basistest soll die grundsätzliche Eignung des Mensch-/ Hundteams für die spätere Einsatzfähigkeit überprüfen.

Die Einsatzfähigkeitsprüfung besteht aus den drei Prüfungsteilen : Gewinnung des Geruchsartikels/ Mantrailing-Prüfung im begrünten Bereich und Mantrailing-Prüfung im bebauten Bereich.

Die Einsatzfähigkeitsprüfung gilt als bestanden, wenn alle drei Prüfungsteile bestanden wurden.

Die Prüfung wird von zwei Prüfern der Finderwille GbR abgenommen.

 

Voraussetzung:

Hund und Hundeführer müssen körperlich uneingeschränkt gesund sein.

Der Nachweis über die aktuell gültigen Impfungen des Hundes muss am Tag der Prüfung vorgelegt werden. Prüfungsvoraussetzung ist ein angemessenes Sozialverhalten des Hundes.

Der Hundeführer/ die Hundeführerin muss  seinen Hund art- und tierschutzgerecht halten, ausbilden und führen.

Ist für die Prüfer ein erheblicher Verstoß ersichtlich kann die Prüfung abgebrochen werden.

Der Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung des Hundes muss am Prüfungstag vorgelegt werden. Sollte es während der Prüfung zu Eigen- oder Fremdschäden kommen so sind diese vom Hundeführer bzw. von dessen Versicherung zu regulieren.

 

Nichtbestehen:

Bei Nichtbestehen eines Prüfungsteils kann der nicht bestandene Teil innerhalb von sechs Wochen wiederholt werden. Bei nicht bestehen mehrerer Prüfungsteile sind alle Prüfungsteile zu wiederholen.

 

Mantrailing Basistest:

Den Prüfern ist der Startbereich bekannt. Der Startpunkt liegt auf einer 20x20 Meter großen Fläche in einem möglichst wenig kontaminiertem Gebiet.

Der Trail ist weder den Prüfern, noch den Begleitpersonen oder dem Hundeführer bekannt.

Die Länge des Trails beträgt zwischen 400 - 500 Meter. Der Trail ist zwischen 30 Minuten und 6 Stunden alt.

Die reine Suchzeit beträgt 30 Minuten. Eine einmalige Pause von 5 Minuten kann durch den Hundeführer genutzt werden. Während der Pause läuft die Zeit nicht weiter.

Das Trailgebiet befindet sich ausschließlich im begrünten Bereich.

Der Geruchsgegenstand ist ein körpernah getragenes kleines Kleidungsstück. Dieses wird von der Versteckperson vor dem Legen des Trails in eine doppelte Folientüte gelegt und verschlossen. Die Tüten werden in einem geschlossenen Einmachglas an den Prüfer übergeben.

Der Hundeführer erhält vor seiner Prüfung das geschlossene Glas und entnimmt den Geruchsgegenstand.

Der Hundeführer muss am Verhalten seines Hundes erkennen, dass der Hund die richtige Person gefunden hat und dieses den Prüfern mitteilen.

Der „Mantrailing Basistest“ gilt als bestanden, wenn Hund und Hundeführer/in gemeinsam an der Versteckperson ankommen.

Der „Mantrailing Basistest“ gilt als nicht bestanden, wenn das Team nicht bei der Versteckperson ankommt oder die Zeit überschritten wird.

Der gelegte Trail wird von der Versteckperson mittels GPS aufgezeichnet. Der vom geprüften Team gearbeitete Trail wird von den Prüfern aufgezeichnet.

Der Hundeführer kann sich einen Helfer zur Unterstützung hinzuziehen. Dieser muss selbst organisiert werden. Der Helfer darf den Hundeführer beraten, ihm aber keine Entscheidungen abnehmen.

Ob und wie viele Zuschauer begleiten kann der Hundeführer/ die Hundeführerin entscheiden.

 

Einsatzfähigkeitsprüfung:

 

Teil I Sicherung des Geruchsgegenstandes

Der Hundeführer/ die Hundeführerin musst demonstrieren, dass er in der Lage ist in einem vorgegebenen Bereich selbstständig einen Geruchsgegenstand von einer vermissten Person zu sichern und sorgfältig mit diesem umzugehen.

Dabei sollte er sich mit anderen Einsatzkräften und/ oder anwesenden Personen absprechen.

 

Teil II Mantrailing Prüfung begrünter Bereich

Den Prüfern ist der Startbereich bekannt. Der Startpunkt liegt auf einer 100x100 Meter großen Fläche.

Der Trail ist weder den Prüfern, noch den Begleitpersonen oder dem Hundeführer bekannt.

Die Länge des Trails beträgt zwischen 800 - 1200 Meter. Der Trail ist zwischen 6 und 36 Stunden alt.

Die reine Suchzeit beträgt 60 Minuten. Pausen von insgesamt 10 Minuten können durch den Hundeführer genutzt werden. Während der Pause läuft die Zeit nicht weiter.

Das Trailgebiet befindet sich ausschließlich im begrünten Bereich.

Der Geruchsgegenstand ist ein körpernah getragenes kleines Kleidungsstück. Dieses wird von der Versteckperson vor dem Legen des Trails in eine doppelte Folientüte gelegt und verschlossen. Die Tüten werden in einem geschlossenen Einmachglas an den Prüfer übergeben.

Der Hundeführer erhält vor seiner Prüfung das geschlossene Glas und entnimmt den Geruchsgegenstand.

Der Hundeführer muss am Verhalten seines Hundes erkennen, dass der Hund die richtige Person gefunden hat und dieses den Prüfern mitteilen.

Die „Mantrailing-Prüfung begrünter Bereich“ gilt als bestanden, wenn Hund und Hundeführer/in gemeinsam an der Versteckperson ankommen.

Die „Mantrailing-Prüfung begrünter Bereich“ gilt als nicht bestanden, wenn das Team nicht bei der Versteckperson ankommt oder die Zeit überschritten wird.

Der gelegte Trail wird von der Versteckperson mittels GPS aufgezeichnet. Die Aufzeichnung des Trails wird ausgedruckt und in einem verschlossenen und versiegelten Umschlag in einem verschlossenen Glas an den Prüfer übergeben.

Der vom geprüften Team gearbeitete Trail wird von den Prüfern aufgezeichnet.

Der Hundeführer kann sich einen Helfer zur Unterstützung hinzuziehen. Dieser muss selbst organisiert werden. Der Helfer darf den Hundeführer beraten, ihm aber keine Entscheidungen abnehmen.

 

Teil II Mantrailing Prüfung bebauter Bereich

Den Prüfern ist der Startbereich bekannt. Der Startpunkt liegt auf einer 100x100 Meter großen Fläche.

Der Trail ist weder den Prüfern, noch den Begleitpersonen oder dem Hundeführer bekannt.

Die Länge des Trails beträgt zwischen 500 - 700 Meter. Der Trail ist zwischen 6 und 36 Stunden alt.

Die reine Suchzeit beträgt 60 Minuten. Pausen von insgesamt 10 Minuten können durch den Hundeführer genutzt werden. Während der Pause läuft die Zeit nicht weiter.

Das Trailgebiet befindet sich im bebauten Bereich.

Der Geruchsgegenstand ist ein körpernah getragenes kleines Kleidungsstück. Dieses wird von der Versteckperson vor dem Legen des Trails in eine doppelte Folientüte gelegt und verschlossen. Die Tüten werden in einem geschlossenen Einmachglas an den Prüfer übergeben.

Der Hundeführer erhält vor seiner Prüfung das geschlossene Glas und entnimmt den Geruchsgegenstand.

Der Hundeführer muss am Verhalten seines Hundes erkennen, dass der Hund die richtige Person gefunden hat und dieses den Prüfern mitteilen.

Die „Mantrailing-Prüfung bebauter Bereich“ gilt als bestanden, wenn Hund und Hundeführer/in gemeinsam an der Versteckperson ankommen.

Die „Mantrailing-Prüfung bebauter Bereich“ gilt als nicht bestanden, wenn das Team nicht bei der Versteckperson ankommt oder die Zeit überschritten wird.

Der gelegte Trail wird von der Versteckperson mittels GPS aufgezeichnet. Die Aufzeichnung des Trails wird ausgedruckt und in einem verschlossenen und versiegelten Umschlag in einem verschlossenen Glas an den Prüfer übergeben.

Der vom geprüften Team gearbeitete Trail wird von den Prüfern aufgezeichnet.

Der Hundeführer kann sich einen Helfer zur Unterstützung hinzuziehen. Dieser muss selbst organisiert werden. Der Helfer darf den Hundeführer beraten, ihm aber keine Entscheidungen abnehmen.