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Suchhunde

 

Suchhunde-Ausbildung

Wir fangen mit der Ausbildung unserer Hunde schon als Welpen mit  der Geruchsdifferenzierung an. Und zwar egal, ob die Hund später Geruchsspezifisch arbeiten, sprich als Mantrailer oder Geruchsspezifischer Suchhund, oder ob sie die Geruchsdifferenzierung  als Flächen- oder Trümmersuchhund „nicht brauchen“.

Durch das Training der Nase bei der Geruchsdifferenzierung wird die Nasenleistung um bis zu 300% verbessert. Außerdem ist es so tatsächlich viel einfacher, einem Welpen nahe zu bringen, die Nase einzusetzten und eine Anzeige einzuüben.

Im Gegensatz zu den Ausbildungsmethoden, die wir früher angewendet haben, bei denen den Hunden durch „Hetzspiele“ (Fire-Trails) zunächst beigebracht wird die Augen zu nutzen, lernt der Hund sich auf seine Nase zu verlassen und optische Reize auszublenden.

Bei den meisten Rassen entstehen durch die optischen Reize in der Ausbildung viele Probleme (Ausnahmen gibt es natürlich). Gerade schäferhundartige Rassen neigen dazu stark die Augen zur Hilfe zu nutzen, wenn es schwierig wird oder sie sind durch das Aufhetzen der Reizlagen so aufgedreht, dass sie nicht konzentriert sind.

Wir arbeiten die Geruchsdifferenzierung schon mit dem Welpen. Das hat mit dem Lernverhalten des Hunds zu tun.  Im ersten Lebensjahr lernt ein Welpe alles von den erwachsenen Hunden und natürlich den Hundeführern seines Rudels. Das Erlernte gehört dann wie selbstverständlich zu seinem Verhaltensrepertoire.

Raven ist jetzt neun Wochen alt. Und wir bringen ihr mit den Geruchsdifferenzierungsspielen gewissemaßen bei "wie man jagd".
Es ist faszinierend wie schnell sie verstanden hat, dass sie einen bestimmten Geruch suchen und zeigen muß.

Auf der Wiese stehen mehrere Dosen mit Futter darin. Auf den Dosen befinden sich verschiedene Gerüche. Raven bekommt einen Geruch vorgegeben und soll die richtige Dose finden.

 

Raven bekommt den Geruchsträger präsentiert und darf sich nun frei auf die Suche begeben.

 

An Box Nr.1 (falscher Geruch!) fragt sie bei Nina kurz mit einem Blick nach, ob sie es auch richtig macht.

 

Immer noch Dose Nr.1, Raven nimmt den Geruch intensiv auf und vergleicht diesen mit dem Geruchsträger.

 

Nina präsentiert ihr nun, als Hilfestellung, noch einmal den Geruchsträger zum Vergleich (Rescenting).

 

Nina motiviert Raven nun dazu von Box Nr.1 zu Box Nr.2 (weiter links) weiterzugehen.

 

Box Nr.2 hat Raven kurz gecheckt und dann umgeworfen, wieder der falsche Geruch!

 

Box Nr.2 wird trotzdem intensiv untersucht.

 

Auch bei Box Nr.2 möchte Nina Raven wieder den Geruchsträger zum Abgleich mit dem gefunden Geruch vorzeigen.

 

Nina zeigt Raven wieder den Geruchsträger (Rescenting)!

 

Durch den wiedermals präsentierten Geruchsträger ist Raven nun motviert, Box Nr. 3 zu untersuchen.

 

Ravens Interesse an Box Nr.3 (richtiger Geruch!) ist deutlich höher und sie schnuppert freudiger, intensiver!

 

Jetzt muss Nina nur noch schnell helfen, dass Raven an ihren verdienten JACKPOT kommt.

 

Das richtige Timing bei der Bestätigung ist extrem wichtig!

 

Dabei steht sich der junge Hund manchmal selbst im Weg!

 

Nina öffnet die Box Nr.3 und "hilft" Raven nun an ihre Futterbestätigung zu kommen.

 

Der JACKPOT für Raven!

 

Der JACKPOT sollte sich IMMER für den Hund lohnen!