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Sportprüfung

Sportprüfung im Raum 53578 Windhagen

 

Eine Sportprüfung besteht aus den Prüfungsteilen Ort/ Stadt sowie Wald/ Wiese

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • Auswahl und Legen der Trails
  • ggf. Verpflegung für Versteckpersonen


Prüfungsstufe 1 "Einsteiger" - 25,00 Euro

Prüfungsstufe 2 "Aufsteiger" - 50,00 Euro

Prüfungsstufe 3 "Halbprofi" - 75,00 Euro

Prüfungsstufe 4 "Profi" - 100,00 Euro

Prüfungsstufe 5 "Veteran" - 125,00 Euro

 

 

Prüfungen am eigenen Standort

Zu den oben genannten Kosten kommen noch die Fahrt- und sowie Verpflegungskosten hinzu.

Versteckpersonen stellen die zu prüfenden Teams.

 

 

Sport-Prüfungsordnung

 Einführung und Grundlagen

 

1. Anmeldung

 

Zur Prüfung können sich alle interessierten Hundeführer/Innen spätestens vier

Wochen vor der Prüfung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit ihrem Hund melden. Per Mail wird dann ein Anmeldeformular an den Prüfling mit den notwendigen Daten übersandt, welches ausgefüllt zurück übermittelt wird. Bei der Anmeldung teilt der Prüfling mit, ob er die gesamte Suchzeit ausschöpfen möchte, oder ob das Prüfer-Team abbrechen soll, wenn erkennbar ist, dass das Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Dies dient in erster Linie zum Schutz des Hundes (in erster Linie relevant für die Prüfungsstufen mit längeren Suchzeiten). Des weiteren meldet der Prüfling, in welcher Leistungsstufe er geprüft werden möchte.

 

2. Voraussetzung

Ein angemessenes Sozialverhalten des zu prüfenden Hundes gilt als Prüfungsvoraussetzung. Der Hund muss körperlich uneingeschränktgesund sein. Der Nachweis über die letzten Impfungen des Hundes (Tollwut/Staupe)muss am Tag der Prüfung vorgelegt werden. Die letzte Impfung des Hundes muss

mindestens 14 Tage zurückliegen, maximal 11 Monate.

  

3. Prüfungsniederschrift

Das Ergebnis der abgelegten Prüfungsstufe wird auf einem Bewertungsbogen

dokumentiert und vom Prüfer-Team unterzeichnet. Bei Bestehen einer Prüfung wird eine Prüfungsurkunde ausgehändigt.

 

4. Nicht Bestehen

Die Prüfung ist nicht bestanden bei:

- Nicht Ankommen oder nicht Erkennen der Versteckperson

- Zeitüberschreitung

- Unsachgemäßer Handhabung des Hundes

Eine Prüfung gilt ebenfalls als nicht bestanden, wenn ein Hund „zufällig“ auf die Versteckperson trifft, d. h. wenn für den Prüfer erkennbar keine entsprechende Suchleistung erbracht wurde.

 

5. Sicherheit

Sicherheitswesten für Hundeführer/in und Helfer/in sind Pflicht. Der Hund sollte für

Verkehrsteilnehmer gut erkennbar sein.

 

6. Tierschutz

Der Hundeführer muss seinen Hund art- und tierschutzgerecht halten, ausbilden und

führen. Sehen die Prüfer einen Verstoß, so wird die gesamte Prüfung als nicht

bestanden gewertet, bzw. das Team wird nicht zur Prüfung gelassen.

 

7. Prüfer-Team

Das Prüfer-Team besteht aus zwei Prüfern. Diese Prüfer müssen selbst bereits

mindestens einen Mantrail-Hund ausgebildet haben. Einer der Prüfer darf Prüferanwärter sein.

 

8. Geruchsartikel

Die Versteckperson verpackt einen Geruchsartikel selbst in eine Plastiktüte und

übergibt sie an einen der Prüfer. Dieser übergibt ihn unmittelbar vor dem Suchbeginn an den Prüfling.

 

9. Prüfungswiederholung

Eine Prüfungswiederholung nach „nicht bestanden“ ist zum nächsten Prüfungstermin

möglich. Wiederholt werden kann beliebig oft.

 

10. Haftungsausschluss

Die Finderwille Gbr haftet nicht für Schäden die vor, während oder nach der

Suche entstehen. Hierzu gehören Schäden am Material, am Hund sowie

Personenschäden. Jedes Prüfungs-Team ist für sich selbst verantwortlich, vor allem

während der Suchen im Straßenverkehr. Wenn eine Verkehrsabsicherung erforderlich

wird, kann der Prüfling das Prüfer-Team um Unterstützung bitten. Sollte in diesem Fall ein Schaden entstehen, haftet auch hier der zu prüfende Hundeführer selbst.

 

Allgemeines für jede Prüfungsstufe

Jede Prüfungsstufe - mit Ausnahme der Leistungsstufe besteht auszwei Suchen und zwar in

urbanem Bereich

Wald/Wiese

Ein Helfer ist für jeden Prüfungs-Trail vorgeschrieben es sind alle erdenklichen Untergründe möglich. Leckerlis oder Spielzeug zur Belohnung tragen Hundeführer/In bzw. Helfer/In während der Suche mit sich Wasser für den Hund ist in jedem Fall mitzuführen. Jedes zu prüfende Team kann eine oder mehrere Pausen einlegen, die aber von der vorgegebenen Suchzeit abgezogen werden.

 

Allgemeines für die Stufen „Einsteiger“ bis „Halbprofi“

Die Versteckperson kann bekannt sein, darf aber kein Angehöriger sein.

Eine Hilfe durch die Prüfer nach dem Start wird gegeben (Okay, wenn der Hund

in die richtige Richtung sucht)

Die Suchgebiete sind nicht kontaminiert.

 

Allgemeines für die Stufen „Profi“ bis „Veteran“

Die Versteckpersonen sind nicht mehr bekannt – es wird auf Verlangen

maximal eine Beschreibung der Person (Geschlecht, mögl. Alter) abgegeben

Es gibt keine Hilfe mehr durch das Prüfer-Team.

 

 

Die Prüfungsstufen

 

Prüfungsstufe „Einsteiger“

- Suchzeit je 15 Minuten

- Liegezeit der Spuren: ca. 10 – 30 Minuten

- Okay durch Prüfer nach dem Start, wenn der Hund richtig ist

 

Ort/Stadt:

- Ruhiges Wohngebiet

- Länge der Suchstrecke: maximal 150 Meter

- Mindestens ein Richtungswechsel über zwei Kreuzungen bzw. Einmündungen

 

Wald/Wiese:

- Länge der Suchstrecke: maximal 250 Meter

- Mindestens zwei Richtungswechsel

 

 

 

Prüfungsstufe „Aufsteiger“

- Suchzeit je 20 Minuten

- Liegezeit der Spuren: bis zu 4 Stunden

- Okay durch Prüfer nach dem Start, wenn der Hund richtig ist

 

Ort/Stadt:

- Ruhiges Wohngebiet

- Länge der Suchstrecke: maximal 250 Meter

- Mindestens zwei Richtungswechsel

 

Wald/Wiese:

- Länge der Suchstrecke: maximal 350 Meter

- Mindestens drei Richtungswechsel

 

 

Prüfungsstufe „Halbprofi“

- Suchzeit je 25 Minuten

- Liegezeit der Spuren: 4 – 12 Stunden

- Okay durch Prüfer nach dem Start, wenn der Hund richtig ist

 

Ort/Stadt:

- Ruhiges Wohngebiet

- Länge der Suchstrecke: maximal 300 Meter

 

Wald/Wiese:

- Belebtes Wohngebiet

- Länge der Suchstrecke: maximal 450 m

 

 

 

Prüfungsstufe „Profi“

 - Suchzeit 45 Minuten

- Liegezeit der Spuren: 6 – 24 Stunden

- Suchgebiet möglicherweise stärker kontaminiert (alt/neu)

 

Ort/Stadt:

- Wohngebiet mit gemäßigtem Verkehrsaufkommen (max. 10 % der

Gesamtlänge entlang einer stärker befahrenen Strasse)

- Länge der Suchstrecke: maximal 400 Meter

 

Wald/Wiese:

- Länge der Suchstrecke: maximal 650 Meter

 

 

 

Prüfungsstufe „Veteran“

 

Ort/Stadt:

- Suchzeit: 60 Minuten inkl. Pausen

- Liegezeit der Spur: mindestens 6 Stunden, maximal 36 Stunden

- Länge der Suchstrecke: ca. 500 Meter

- der Trail ist weder den Prüfern noch den Begeleitpersonen oder dem Hundeführer     bekannt

 

Wald/Wiese:

- Suchzeit: 60 Minuten inkl. Pausen

- Liegezeit der Spur: mindestens 6 Stunden, maximal 36 Stunden

- Länge der Suchstrecke: ca. 800 Meter

- der Trail ist weder den Prüfern noch den Begeleitpersonen oder dem Hundeführer     bekannt

 

 

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft Odorologie

 

Ein Bericht über das Symposium ist zu finden auf der Homepage der Arge Odorologie

Erstes Symposium für Odorologie im Diensthundwesen 2013

"Faszinosum Spürhunde"

 

 

Arbeitsgemeinschaft Odorologie

Trümmersuchhund

 

Trümmersuchhund (Disaster Dog)

In den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich durch Zufall der Trümmersuchhund, als man bemerkte, wie Hunde wiederholt Menschen unter den Trümmern zerbombter Häuser aufspürten. Ab Ende 1944 setzte man mehrere dieser Hunde, zunächst noch ohne spezielle Ausbildung, für die Suche in den Trümmern ein.

Der Trümmersuchhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche heraus filtern und auch Opfer auffinden, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sind. Bei der Suche muss der Hund die Trümmer vorsichtig aber sicher begehen und zur Vermeidung von Gefahren immer durch seinen Hundeführer lenkbar sein.

Große Trümmerteile, schwere Begehbarkeit, unangenehmer Untergrund sowie zahlreiche Ablenkungen dürfen die Hunde nicht beeindrucken

Der Hund muss den genauen Fundort durch Verbellen und kratzen anzeigen. Um Fehler zu vermeiden wird die Suche im Realeinsatz mit einem zweiten Hund wiederholt. Gut ausgebildete Hunde und Führer sind wertvolles Hilfsmittel bei der Ortung vermisster und verschütteter Personen.

Trotz ausgereifter Technik kann der Hund bei der Suche bis heute nicht ersetzt werden.

Vor allem in ausländischen Katastropheneinsätzen müssen Hund und Hundeführer in hohem Maße diszipliniert und belastbar sein.

Typische Einsätze sind Gasexplosionen und Erdbebengebiete, aber auch Brände, Flugzeugabstürze und Zugunglücke.

 

Im Gegensatz zur Ausbildung in Deutschland werden die Hunde in anderen Ländern nicht auf das Auffinden von „ganzen Menschen“ sondern nur auf die Atemluft konditioniert.

Das ist meiner Meinung nach der sinnvollere Weg der Ausbildung. Schließlich sollen zuerst die noch lebenden Menschen aus den Trümmern gerettet werden.

Geruchsspezifischer Suchhund

 

Geruchsspezifischer Suchhund (Scentspecific-Airscenting Dog)

Der Geruchsspezifische Suchhund stöbert, ähnlich wie der Flächensuchhund, frei nach menschlicher Witterung. Im Gegensatz zum Flächensuchhund sucht er aber eine bestimmte, durch einen Geruchsgegenstand vorgegebene Person.

Sofern ein Geruchsgegenstand vorhanden ist, kann der Geruchsspezifische Suchhund im freien Gelände eingesetzt werden wie ein Flächensuchhund. Auch hier gibt der Hundeführer dem Hund ein Suchgebiet vor und muss unter Beachtung der Windrichtung sicher stellen, dass der Hund das zugeteilte Suchgebiet absucht.

Dem Hund können unterschiedliche Verweisarten zur Anzeige den Menschen beigebracht werden. Beim Verbellen bleibt der Hund bei dem gefundenen Menschen und bellt so lange andauernd, bis sein Hundeführer hinzu kommt und den Hund bestätigt.

Beim Rückverweis, der in anderen Ländern wie zum Beispiel Schottland die häufigste Anzeigemethode ist, findet der Hund die vermisste Person, läuft zu seinem Hundeführer zurück und bringt ihn zu der gefunden Person.

Das Bringseln funktioniert ähnlich wie der Rückverweis. Hierbei trägt der Hund das sogenannte Bringsel am Halsband. Hat er die Person gefunden nimmt er das Bringsel selbstständig in den Fang, kehrt zum Hundeführer zurück und bringt diesen zu der Person.

Bei allen Verweisarten ist der Hund durch eine Kenndecke gekennzeichnet um als Rettungshund erkennbar zu sein.

Geruchsdifferenzierende Suchhunde können wie Flächensuchhunde in unwegsamen Gelände, in großen Waldflächen, Schluchten oder auch in Gärten oder Fabrikgeländen eingesetzt werden. Durch die Ausbildung ist der Hund in der Lage große Flächen in viel kürzer Zeit abzusuchen, als Suchmannschaften es könnten, die in einer Suchkette durch den Wald gehen.

Im Gegensatz zu Flächensuchhunden können Geruchsspezifische Suchhunde aber auch in Bereichen eingesetzt werden, in denen sich viele Menschen aufhalten. Wie zum Beispiel in einem Park oder am Strand.

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Suche in Gebäuden, wie zum Beispiel in Altersheimen.

 

 

Flächensuchhund

 

Flächensuchhund (Airscenting Dog)

Der Flächensuchhund hat seinen Ursprung in den beiden Weltkriegen. Hier hatte er die Aufgaben verwundete Soldaten aufzuspüren und den Sanitätsmannschaften zu melden.

Bei der Flächensuche stöbert der Hund frei nach menschlicher Witterung. Der Hundeführer gibt dem Hund ein Suchgebiet vor und muss unter Beachtung der Windrichtung sicher stellen, dass der Hund das zugeteilte Suchgebiet absucht.

Der Hund sucht nicht nach einem speziellen Menschen, sondern zeigt jeden an, der sich in offensichtlich hilfloser Lage befindet. Trainiert werden viele verschiedene „Opferbilder“ wie zum Beispiel liegen, sitzen, krabbeln, kriechen aber auch schreiende Personen, oder solche, die versuchen weg zu robben.

Dem Hund können unterschiedliche Verweisarten zur Anzeige den Menschen beigebracht werden. Am weitesten verbreitet ist das Verbellen. Hierbei bleibt der Hund bei dem gefundenen Menschen und bellt so lange andauernd, bis sein Hundeführer hinzu kommt und den Hund bestätigt.

Beim Rückverweis, der in anderen Ländern wie zum Beispiel Schottland die häufigste Anzeigemethode ist, findet der Hund die vermisste Person, läuft zu seinem Hundeführer zurück und bringt ihn zu der gefunden Person.

Das Bringseln funktioniert ähnlich wie der Rückverweis. Hierbei trägt der Hund das sogenannte Bringsel am Halsband. Hat er die Person gefunden nimmt er das Bringsel selbstständig in den Fang, kehrt zum Hundeführer zurück und bringt diesen zu der Person.

Bei allen Verweisarten ist der Hund durch eine Kenndecke gekennzeichnet um als Rettungshund erkennbar zu sein.

Flächensuchhunde können in unwegsamen Gelände in großen Waldflächen, Schluchten oder auch in Gärten oder Fabrikgeländen eingesetzt werden. Durch die Ausbildung ist der Hund in der Lage große Flächen in viel kürzer Zeit abzusuchen, als Suchmannschaften es könnten, die in einer Suchkette durch den Wald gehen.

In einem Park oder am Strand, an dem sich viele Menschen aufhalten, sind sie jedoch nicht so geeignet weil sie jede Person anzeigen würden, die sitzt oder liegt.

Typische Einsätze sind beispielsweise die Suche nach vermissten Kindern oder verwirrten älteren Personen

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