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Trümmersuchhund

 

Trümmersuchhund (Disaster Dog)

In den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich durch Zufall der Trümmersuchhund, als man bemerkte, wie Hunde wiederholt Menschen unter den Trümmern zerbombter Häuser aufspürten. Ab Ende 1944 setzte man mehrere dieser Hunde, zunächst noch ohne spezielle Ausbildung, für die Suche in den Trümmern ein.

Der Trümmersuchhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche heraus filtern und auch Opfer auffinden, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sind. Bei der Suche muss der Hund die Trümmer vorsichtig aber sicher begehen und zur Vermeidung von Gefahren immer durch seinen Hundeführer lenkbar sein.

Große Trümmerteile, schwere Begehbarkeit, unangenehmer Untergrund sowie zahlreiche Ablenkungen dürfen die Hunde nicht beeindrucken

Der Hund muss den genauen Fundort durch Verbellen und kratzen anzeigen. Um Fehler zu vermeiden wird die Suche im Realeinsatz mit einem zweiten Hund wiederholt. Gut ausgebildete Hunde und Führer sind wertvolles Hilfsmittel bei der Ortung vermisster und verschütteter Personen.

Trotz ausgereifter Technik kann der Hund bei der Suche bis heute nicht ersetzt werden.

Vor allem in ausländischen Katastropheneinsätzen müssen Hund und Hundeführer in hohem Maße diszipliniert und belastbar sein.

Typische Einsätze sind Gasexplosionen und Erdbebengebiete, aber auch Brände, Flugzeugabstürze und Zugunglücke.

 

Im Gegensatz zur Ausbildung in Deutschland werden die Hunde in anderen Ländern nicht auf das Auffinden von „ganzen Menschen“ sondern nur auf die Atemluft konditioniert.

Das ist meiner Meinung nach der sinnvollere Weg der Ausbildung. Schließlich sollen zuerst die noch lebenden Menschen aus den Trümmern gerettet werden.